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Was geschieht während der Ablation?

Nachdem die Lokalisation der Herzrhythmusstörung durch die EPU bestimmt wurde, platziert der Elektrophysiologe einen Ablationskatheter. Über die Spitze des Ablationskatheters wird entweder Wärme abgegeben (hitzebasierte Ablationsverfahren sind: Hochfrequenzstromablation, Laser, Ultraschall) oder dem Herzgewebe wird Wärme entzogen (Kryoablation). Wärme oder Kälte zerstört das Herzgewebe in einem begrenzten Bereich an der Kontaktstelle der Katheterspitze, es ensteht eine sogenannte Läsion. Abhängig von der Art der Herzrhythmusstörung können mehrere oder größere Läsionen erforderlich sein, um die Arrhythmie zu behandeln. Üblicherweise wird nach der Ablation 30 Minuten gewartet, danach testet der Elektrophysiologe durch Stimulation, ob sich die Herzrhythmusstörung noch auslösen lässt. Sollte dies der Fall sein, wird die Ablation wiederholt.

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